Mittwoch, 15. Februar 2012

DER TORWÄCHTER - Markus Stromiedel



Inhalt

Der 13jährige Simon ist alles andere als glücklich darüber, in das sandige, einsame Kaff zu ziehen, in dem sein Großvater wohnt. Das einzig Interessante ist goldene Tower mitten in der Stadt, der scheinbar keinen Eingang hat und den alle Menschen unwillkürlich meiden. Und was hat es eigentlich mit der Scheune auf sich, die sein Vater vor ihm stets fest verschlossen hält? Nach und nach erkennt Simon, dass das Dorf doch nicht so langweilig ist, wie er gedacht hat. Zusammen mit dem Mädchen Ira und der Leopardin Ashakida beginnt für ihn ein Abenteuer, das er niemals für möglich gehalten hätte, und sieht sich Gefahren gegenüber, die schlimmer sind als jeder Albtraum. Denn Simon ist kein normaler Junge. Der gehört zu einer langen Linie aus Torwächtern.

Meine Meinung

Der Torwächter ist er der gelungene Auftakt einer Serie von Markus Stromiedel, die eine interessante Mischung aus Abenteuer, Fantasy und Dystopie ist. Der Einstieg in die Geschichte ist langsam, sodass sich auch Nicht-Fantasy-Freunde gut einlesen und mit der Situation anfreunden können. Die Hauptfiguren sind gut ausgearbeitet, es bleibt aber noch viel Entwicklungspozential für die folgenden Bände. Simon, der Protagonist, erlebt schon im ersten Band eine leichte Veränderung, Ashakida ist dagegen noch sehr geheimnisvoll. Die Nebenfiguren bleiben eher blass, dafür überzeugt die Geschichte.
Obwohl die Protagonisten erst 13 sind, ist das Buch auch für ältere geeignet.

Sprachlich ausgefeilt, flüssig zu lesen und voller schöner Beschreibungen. Die Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und ist ein spannender Jugendroman mit Potential. Eine Forsetzung würde ich durchaus lesen, da viele Fragen offen geblieben sind und Simons Abeteuer eigentlich erst im zweiten Band richtig losgeht.


8 von 10 Sternen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen