Montag, 28. Mai 2012

STARTERS - Lissa Price



Inhalt

Callie lebt in einer Welt, in der es nur noch Starters und Enders gibt. Menschen über zwanzig und Senioren weit über sechzig. Während den Sporenkriegen, die in Amerika wüteten, wurde ein Impfstoff entwickelt, der die Menschen schützen sollte, doch weil Kinder und Senioren zuerst geimpft wurden, starben alle Menschen im mittleren Alter, was bedeutet, dass alle Kinder ihre Eltern verloren haben. Gemeinsam mit ihrem kranken Bruder Tyler und ihrem Freund Michael zieht sie umher, immer auf der Suche nach Nahrung, Geld, Medikamenten und einer Zuflucht, bei der sie nicht von den Marshals gefunden und in eines der grausamen Heime einegsperrt werden.

Callie sieht keinen anderen Ausweg mehr, als zru Body Bank zu gehen. Dem Ort, vor dem sie sich am meisten fürchtet. Dort kann sie ihren Körper an einen Ender vermieten, für den diese Zeit wie Urlaub ist. Callies Geist schläft für diese Zeit. Widerwillig lässt sie sich auf den Deal ein, doch etwas geht schief. Während Helena noch in ihrem Körper ist, wacht Callie auf - und wird einen Kampf hineingezogen, der weit über sie und Tyler hinausgeht. Verrat, Intrigen, Attentate und noch viel Schlimmeres erwarten Callie, doch auch einige unerwartete Freundschaften.

Ob sie dem geheimnisvollen Old Man, der sich hinter elektronischen Masken verbirgt, das Handwerk legen kann? Oder ob er es erneut schafft, unerkannt zu fliehen?

Meine Meinung

Starters, das höchstgehandelste Debüt seit Jahren. Nicht unbedingt nachvollziehbar. Natürlich ist das Buch gut, aber das sind andere Dystopien auch und ich empfinde es nicht gerade als überragend. Der Plot hat teilweise Schwachstellen und Durststrecken, nicht alle Figuren sind so plastisch, wie ich es erwartet hätte, und sprachlich ist es zwar gut, aber auch nicht hervorstechend.

Callie ist recht gut ausgearbeitet, bleibt mir aber alles in allem ein wenig zu blass. Über die anderen Figuren erfährt man sehr wenig, auch über die Hauptfiguren. Sie bleiben alle ein wenig im Schatten und es wurde offensichtlich mehr Arbeit auf den Plot gelegt. Der Old Man ist so geheimnisvoll und undurchsichtig, dass er irgendwie schon wieder langweilig ist. Ich denke ja, dass er in Wahrheit Callies Vater ist. Das würde erklären, warum er sich ihr nicht zu erkennen gibt, sie aber weder tötet noch einsperrt, obwohl sie versucht sein Imperium zu stürzen. Ob ich mit dieser Theorei richtig liege, erfahren wir im Folgeband "Enders".

Starters ist eine spannende, teilweise auch emotionale Dystopy, die auf einer guten Idee beruht und die sich sehr schnell lesen lässt. Durchaus empfehlenswert, den Hype um das Buch kann ich allerdings nicht nachvollziehen.


3,5 von 5 Punkten
Cover 0 Punkte, Figuren 1/2 Punkt, Plot 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Sprache 1 Punkt

~*~ IVI ~*~ 400 Seiten ~*~ IBN: 978-3492702638 ~*~ Gebunden mit Schutzumschlag ~*~ 15,99€ ~*~

Kommentare:

  1. Ich kann dir da nur zustimmen! Mir fehlten bei Callie einige Informationen, dass sie weniger blass wirkte und vor allen Dingen beim Plot einfach zu viele Hintergrundinformationen, dass ich das Setting wirklich glaubhaft gefunden hätte.

    Ich kann den Hype also auch nicht so ganz verstehen ^^

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    1. Genauso gings mir auch. Aber trotzdem würde ich gerne wissen, wie es weiter geht. Du auch?

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    2. Allerdings, einfach weil mir noch zu viel offen wäre, um das Buch einfach so stehen zu lassen und ich ja noch die Hoffnung habe, das vor allen Dingen die ganze Hintergrundgeschichte noch ein bisschen mehr erläutert wird, weil mir da zu viel bisher unlogisch vorkommt.

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