Freitag, 17. August 2012

DELIRIUM - Lauren Oliver




Inhalt

Lena lebt in einer Welt, in der alle erwachsenen Menschen nicht mehr fähig sind, zu fühlen. An ihrem achtzehnten Geburtstag wird ihnen ein Stück Hirn entfernt, das ihre Emotionen steuert, um sie vor der gefährlichsten Krankheit der Welt zu schützen. Einer Krankheit, die jeden infizieren kann, und die tödlich ist, ob man sie hat oder nicht. Nur die Operation kann verhindern, dass man sich mit ihr ansteckt: Amor deliria nervosa. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Liebe keine positive Emotion sondern eine tödliche Krankheit ist.

Lena wartet ungeduldig auf den Tag, an dem sie ihren Eingriff hat, voller Angst, sich zu infizieren. Freigeist Hana, ihre beste Freundin, macht ihr Sorgen, denn sie verstößt gegen die Gesetze. Sie ist nach Ausgangssperre draußen, trifft sich mit dem anderen Geschlecht und hörte verbotene Musik. Dabei werden solche Vergehen mit dem Tod bestraft.

Doch dann kommt alles ganz anders. Lena trifft beim Joggen auf Alex. Alex, der nicht der er ist, der er vorgibt, zu sein. Alex, der aus der Wildnis, jenseits des elektrischen Zauns, der die Stadt umgibt, aufgewachsen ist. Und in den sie sich verliebt. Die Krankheit vernebelt ihre Sinne und sie versucht mit aller Macht, die Symptome zu verbergen. Doch wie soll sie dem Eingriff entkommen?

Meine Meinung

Mit Delirium hat Lauren Oliver eine unglaubliche dystopische Welt geschaffen. Etwas so Positives wie die Liebe in etwas tödlichen umzukehren ist eine wahnsinnige und wahnsinnig gute Idee. Eine Welt voller Gesetze, voller Lügen und voller Gefahr. Eine komplexe Welt, die Zeit braucht, um erforscht zu werden.

Am Anfang jeden Kapitels stehen Zitate aus den Gesetzbüchern und anderen Werken aus Lenas Welt, die die Gesetze näherbringen, ohne die Geschichte zu stören. Ob es irgendwann wohl das ganze Book of shhh zu lesen gibt? Und wer auch nur als EBook?

Die Figuren sind ebenso komplex wie ihre Welt, sie entwickeln sich, verändern sich, enthüllen nach und nach immer mehr Geheimnisse und am Ende weiß man doch nicht so genau, was sie tun und warum sie es tun. Das macht sie geheimnisvoll und interessant und die Geschichte unvorhersehbar.

Zwischendurch gab es ein paar Längen und das Ende ging so schnell, dass ich es vermutlich noch einmal nachlesen muss, um alles zu verstehen. Es lässt auf jeden Fall viele Fragen auf und die Leseprobe zu Pandemonium zeigt, dass am Anfang von Band 2 zunächst noch mehr Fragen aufgeworfen werden. Auf jeden Fall wird mein SUB weiterwachsen, denn es gibt noch so viel zu erzählen.

Fazit: eine tolle Dystopy, die mich überzeugt hat und die ich nur allzu gerne weiter verfolgen werde.

4,5 von 5 Punkten

Sprache 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot ½ Punkt, Figuren 1 Punkt, Cover 1 Punkt (das Deutsche gefällt mir gar nicht)

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