Dienstag, 18. September 2012

DER WILL DOCH NUR SPIELEN - Meg Cabot


Quelle Blanvalet

 
Inhalt

Kate zieht einen Schlussstrich, als ihr Freund ihr sagt, dass er sie nicht heiraten will. Ehe sie sich versieht, übernachtet sie bei ihrer Freundin auf der Couch, der das eigentlich gar nicht passt. Sie und ihr Mann versuchen nämlich zur Zeit, ein Baby zu bekommen. Doch wie soll Kate in New York so schnell eine neue Wohnung finden?

Auch beruflich läuft es nicht so rosig, wie Kate es gerne hätte. Ihr neuer Job beim New York Journal ist hart, denn ihre tyrannische Vorgesetzte verlangt von ihr, eine Mitarbeiterin zu kündigen: wegen einer Lappalie. Ida ist nämlich eine Koryphäe was das Backen anbelangt, hat aber auch eine sehr eigenwillige Art, ihre Köstlichkeiten zu verteilen. Frei nach dem Motto „Nur nette Menschen dürfen naschen“. Um nicht auch noch ihren Job zu verlieren, folgt Kate schweren Herzens der Aufforderung. Mit ungeahnten Folgen.

Die Gekündigte reicht Klage ein und nun muss Kate sich nicht nur mit ihr und der Wohnungssuche herumschlagen, sondern auch noch mit diesem Anwalt. Einem, nebenbei bemerkt, echt heißen Kerl. Und zu allem Überfluss steht plötzlich ihr nicht heiratswilliger Ex vor der Tür und verlangt sie zurück. Wie soll sie da einen klaren Kopf bewahren?

Meine Meinung

Der will doch nur spielen reiht sich ein Meg Cabots Serien voller süßer, romantischer Frauenromane. Herrlich herzergreifend und kitschig, einfach schön zu lesen und mit einem gewissen humorvollen Charme, die ihre Bücher so verlockend machen. Im zweiten, unabhängig zu lesenden Band um den New York Journal begegnen uns viele neue Figuren, aber auch die ein oder andere bekannte aus anderen Bänden taucht wieder auf.

Kate ist eine sympathische junge Frau, die sich einerseits um ihre Mitmenschen sorgt und Ida nicht kündigen will, die andererseits aber auch an ihrem Job hängt und nicht noch mehr verlieren will. Durch Tagebucheinträge, Mails und Chatgespräche erfahren wir, wie sie ihre Aufgabe meistert, wie sie die Gefühle für den Anwalt zu unterdrücken versucht und was sie alles anstellt, um ihr Leben in den Griff zu bekommen.

Der will doch nur spielen ist ein typischer Meg Cabot und einfach ein erfrischender, humorvoller Frauenroman. Die Figuren spielen mit Klischees, der Ton des Buches ist immer leicht amüsant gehalten und die Geschichte ist einfach zuckersüß. Für heiße Sommertage oder all die, die sich an kalten Herbst- und Winterabenden den Frühling nach Hause holen wollen. Einfach süß.

4 von 5 Punkten

Cover 1 Punkt, Idee ½ Punkt, Plot 1 Punkt, Sprache 1 Punkt, Figuren ½ Punkt

~*~ Blanvalet ~*~ 480 Seiten ~*~ ISBN: 978-3442375677  ~*~ Taschenbuch ~*~ 8,99€

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