Montag, 24. September 2012

WHITE HORSE - Alex Adams

Quelle Lovelybooks



Inhalt

Damals bekommt Zoe ein mysteriöses Gefäß, was sie dazu bringt, einen Therapeuten aufzusuchen. Sie bezeichnet es selbst als neue Büxe der Pandora und wagt es nicht, das Gefäß zu öffnen. So lernt sie den Arzt Nick kennen, doch bevor ihr Liebe erblühen kann, bricht die Seuche aus: White Horse.

Jetzt reist Zoe quer durch die Welt, Nicks Baby im Leib, und versucht, den Vater ihres ungeborenen Kindes zu finden. Ihr Ziel ist Griechenland, doch ihr Weg ist weit und ein irrer Schweizer setzt alles daran, dass sie niemals dort ankommt. Immer auf der Suche nach Nahrung, immer auf der Flucht vor den Menschen, die sich durch White Horse in Monster verwandelt haben. Alles, was sie antreibt, ist ihr Kind und die Hoffnung, dass Nick noch lebt.

Meine Meinung

White Horse klingt nach einer spannenden, blutigen, Atem beraubenden Dystopy und hoert sich dem Klappentext nach wie an wie eine Geschichte in der Art von Resident Evil. Manche Klappentexte Versprechen zu viel.

Die Idee eines Seuchenausbruchs ist nicht neu und es gibt viele gute Umsetzungen dieser Idee. White Horse gehört nicht dazu. Die Seuche an sich bietet viel Potenzial, der Leser wird aber Größtenteils im Dunklen gelassen, was die Krankheit alles mit denjenigen macht, die überlebt haben. Es wird viel angedeutet, aber eine wirkliche Rolle spielen die Monster nicht.

Zoes Reise ist beschwerlich. Doch wirklich erschwert wird sie nur durch eine einzige Person und das immer und immer wieder: der Schweizer. Keine Monster, keine anderen Feinde. Nur dieser eine Irre, dessen Motive erst ganz am Ende erläutert werden. Kurz gesagt: der Schweizer sorgt zwar für Leichen, Zoes Reise ist aber trotzdem einfach nur langweilig.

Die Idee, die Geschichte auf zwei Zeitebenen zu erzählen, hat mich fasziniert, doch auch hier scheitert es wieder an der Umsetzung. Die Unterbrechungen der Jetzt-Zeit tragen nicht gerade zum Spannungsaufbau bei und die Erzaehlungen in der Vergangenheit lesen sich wirr und chaotisch zusammengestellt. Viele Abschnitte wirken, als n sie gar keinen Bezug zu einander.

Der Plot war also für mich, kurz gesagt, verwirrend, seltsam und unglaublich langweilig.

Fazit: sein Geld nicht wert.

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