Dienstag, 26. Februar 2013

ENGELSSTURM ~ GABRIEL - Heather Killough-Walden


Quelle Heyne
Inhalt

Bis vor Kurzem dachte Juliette noch, sie sein ein ganz normaler Mensch. Auf ihrer Reise nach Schottland, wo sie ihre Doktorarbeit fertig schreiben möchte, muss sie jedoch erkennen, dass sie alles andere als das ist: sie ist ein Sternenengel und damit hat sie nicht nur besondere Heilkräfte, sie kann außerdem das Wetter steuern. Kein Wunder, dass es in Schottland nur regnet, seit sie angekommen ist!

Die Reise entpuppt sich schnell als rasante Fahrt in ein neues Leben. Ihre Identität ist nicht unbemerkt geblieben und schon bald sind eine Menge Leute hinter ihr her. Mit Menschen könnte sie umgehen, doch was sie da jagt, ist leider weitaus gefährlicher als ein Mensch. Und auch weitaus attraktiver…

Meine Meinung

Engelssturm – Gabriel ist der zweite Band einer Reihe um Engel, Erzengel, Vampire und andere Kreaturen. Den ersten Band habe ich nicht gelesen, da er mich thematisch nicht interessiert hat, dadurch haben mir jedoch einige Informationen gefehlt, die im zweiten Band nicht mehr gegeben wurden. Das ist sehr schade, da die Geschichte an sich schon sehr wirr war, und ohne ein paar Hintergrundinformationen liest sie sich einfach nur verwirrend.

Zunächst einmal sind es für meinen Geschmack zu viele Gruppierungen. Einmal gibt es da die Sternenengel, zu denen Protagonistin Jules gehört. Zu jedem Sternenengel gehört ein guter Erzengel, in diesem Fall Gabe. Dann gibt es auch noch die bösen Erzengel und die Adarianer und einen Typen, der sich für einen Vampir hält. Alle Gruppierungen haben besondere Fähigkeiten und der Anführer der Adarianer hat herausgefunden, dass er die Kräfte eines anderen übernehmen kann, wenn er dessen Blut trinkt. Gerade Jules Heilkräfte haben für ihn einen besonderen Reiz. Nun sind also die guten Erzengel hinter Jules her, weil Gabe glaubt, sie gehöre zu ihm. Die Adarianer sind hinter ihr her und die bösen Erzengel auch, obwohl ich schon nicht mehr weiß, warum genau.

Im Vordergrund der Geschichte sollte eigentlich die Beziehung zwischen Jules und Gabe stehen, mir ist diese jedoch viel zu oberflächlich. Es fehlt jegliche Romantik und Gabe macht sich nicht gerade beliebter dadurch, dass er sie stets mit „Babe“ und „Süße“ anspricht, nie jedoch mit ihrem richtigen Namen. Apropos Namen, da wird es wieder verwirrend. Es ist leider nicht so, dass jede Figur einen Namen und eventuell eine Abkürzung – jede nicht-menschliche Figur hat mindestens zwei Namen: ihren übernatürlichen und ihren menschlichen Decknamen. Und natürlich lassen sich beide abkürzen. Vier Namen für jede Figur, das ist ganz schön verwirrend und leider einfach nervig.

Mir fehlen die Menschen in der Geschichte und etwas mehr Spannung, stattdessen versucht der Plot mit Verwirrung und einer übersinnlichen Kreatur nach der anderen zu punkten. Mir ist es alles in allem zu viel auf einmal, zu viel Gemischtes. Was dabei untergegangen ist, sind sowohl ein gut ausgetüftelter Plot sowie Figuren mit Tiefe. Alles bleibt oberflächlich. Der Sprachstil ist okay, man kann das Buch schnell lesen, ohne dass es holprig wird, besonders schön oder poetisch ist er aber nicht.

Fazit: oberflächlich, wirr und langweilig.



1,5 von 5 Punkten
Cover 0 Punkte, Idee ½ Punkt, Plot 0 Punkte, Figuren ½ Punkt, Sprache ½ Punkt
~*~ Heyne ~*~ 400 Seiten ~*~ ISBN: 978-3453409309 ~*~ Taschenbuch ~*~ 9,99€ ~*~ 10. Dezember 2012 ~*~

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