Donnerstag, 14. Februar 2013

KIRSCHROTER SOMMER - Carina Bartsch

Quelle Weltbild.de


Inhalt

Elyas und Emily. Emily und Elyas. Ewige Liebe? Denkste!
Vor sieben Jahren haben Elyas und Emily sich das erste Mal in einander verliebt, doch das Glück war nur von kurzer Dauer und seitdem gibt es keinen Menschen, den Emily mehr hasst. Warum muss sie ausgerechnet ihn in der Wohnung ihrer besten Freundin wiedertreffen? Zu dumm auch, dass Elyas ausgerechnet Alex großer Bruder ist.
Um sich von der Tatsache abzulenken, dass ihr Exfreund wieder in der Stadt ist, freundet Emily sich mit ihrer online-Bekanntschaft Luca ein. Noch nie hat sie einen so verständnisvollen und romantischen Mann getroffen. Wie schön wäre es, jemanden wie ihn als Freund zu haben. Aber kann man sich überhaupt über ein paar Mails verlieben? Oder sollte sie doch lieber Elyas noch einmal eine Chance geben, der hartnäckig versucht, sie für sich zu gewinnen?

Meine Meinung

Kirschroter Sommer war im letzten Jahr ein äußerst beliebtes Ebook, das im Januar erstmalig als Taschenbuch bei rororo veröffentlicht wurde. Ich hatte vorher viel von dem Zweibänder gehört, meistens nur Gutes, und hatte dementsprechend recht hohe Erwartungen. Durch einen Zufall habe ich den zweiten Teil, Türkisgrüner Winter, zuerst gelesen und war angenehm überrascht. Um die Geschichte besser zu verstehen, habe ich nun auch den ersten Band gelesen und im Nachhinein kann ich sagen, dass ich mir den zweiten Band vermutlich nicht gekauft hätte, wenn ich mit dem ersten angefangen hätte.

Die Protagonistin Emely ist Studentin, verhält sich aber meistens deutlich jünger. In diesem Band wirkt sie recht unsympathisch; launisch, wechselhaft und verdammt zickig. Statt mit ihr zu fühlen, wünscht man Elyas, der hier ziemlich sympathisch auftritt (im zweiten Band jedoch nicht mehr), das er eine bessere findet als Emely und man hofft, dass er endlich von ihr loskommt.
Der Plot besteht eigentlich nur aus einem steten Auf und Ab, Emely lässt Elyas bei jeder Gelegenheit abblitzen, aber so ganz abgeneigt ist sie doch wieder nicht. Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr zäh, wenn man überhaupt von einer sprechen kann. Ich glaube, ich hätte es besser gefunden, wenn man Band eins und zwei zusammengefügt hätte, denn die Handlung von Kirschroter Sommer, die auf 400 Seiten ausgebreitet wird, lässt sich auch locker auf 100 zusammenstauchen.
Auch das Rätsel um Lucas Identität, das eigentlich erst in Türkisgrüner Winter gelöst wird, hat der Leser schnell gelöst.
Als Fazit kann ich sagen, dass es zwar ganz nett ist, man es aber nicht gelesen haben muss. Und wer von zickigen Frauen schnell genervt ist, sollte lieber die Finger davon lassen, denn Emely benimmt sich wie ein unreifes, pubertierendes Kind statt wie eine erwachsene Frau.

2 von 5 Punkten 
Cover 0 Punkte, Idee ½ Punkt, Plot ½ Punkt, Figuren ½ Punkt, Sprache ½ Punkt 
~*~ rororo ~*~ 512 Seiten ~*~ ISBN: 978-3499227844  ~*~ Taschenbuch ~*~ 9,99€ ~*~ Januar 2013 ~*~

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