Montag, 18. März 2013

DEAD CAT BOUNCE - Nic Bennett


Quelle Script5
 
 
Stell dir vor, du bist nur ein Ja von unermesslichem Reichtum entfernt

Ein Ja bis zu deinem Traumjob

Ein Ja bis zu einer Millionen Dollar am Tag

Du bist ein Ja und einen falschen Schritt von deinem Tod entfernt

Wie würdest du dich entscheiden?

Inhalt

Als der kleine Jonah Lightbody das erste Mal mit seinem Vater zur Arbeit kommen darf, ist er hin und weg. Ein Mann, der sich selbst Baron nennt, nimmt ihn mit in sein Büro: in den Bunker. Dort erlebt Jonah den besten Tag seines jungen Lebens. Er beweist allen sein tolles Gedächtnis, ermogelt sich einen iPod – wodurch er den Spitznamen iPod bekommt – und ist auf einmal mittendrin im Händlergeschäft.

Sein Vater will nicht, dass Jonah mit dem Baron verkehrt, und schickt ihn zurück aufs Internat. Jahre später, als erwachsener junger Mann, kehrt Jonah in den Bunker zurück, euphorisch und versessen auf den neuen Job als rechte Hand des Barons. Zu spät erkennt er, dass er die Warnungen seines Vaters nicht hätte ignorieren dürfen.

Niemand verdient eine Millionen Dollar am Tag. Niemand. Auch ein Baron nicht. Außer … Und genau dieses „Außer“ ist es, dass Jonah in Angst und Schrecken versetzt. Er hat keinen Welpenschutz mehr. Was wird der Baron tun, wenn er versagt? In was ist Jonah da hineingeraten. Und, noch wichtiger, findet er jemals wieder hinaus? Lebendig?

Meine Meinung

Dead Cat Bounce ist, um das schon einmal vorweg zu nehmen, kein Thriller für jeden. Wer sich im Börsengeschäft nicht auskennt, wird sich hier nur schlecht zurechtfinden und wer sich nicht für den Aktienmarkt interessiert, wird sich langweilen. Für all die jungen Leute jedoch – vor allem Jungs – die schon immer von Geld, Aktien und Wertpapieren fasziniert waren, die selber von einem Job als Händler an der Börse träumen, die von einer Bankausbildung träumen oder die einfach am Wirtschaftsgeschehen interessiert sind, für die ist dieses Buch genau das richtige.

Ich muss gestehen, für mich las es sich eher wie ein Buch für Jungs und obwohl ich ein wenig Ahnung vom Börsengeschäft habe, konnte mich die Geschichte nicht fesseln. Vielleicht hätte es der Geschichte gut getan, die Vorgeschichte von Jonah etwas zu kürzen, denn gerade die empfand ich als sehr langatmig. Das kann aber auch daran liegen, dass ich mit den Figuren nicht warm geworden bin. Weder mit Jonah noch mit Credence oder den Leuten aus dem Bunker. Ich hatte beim Lesen eine ziemlich große Distanz zu dem Geschehen und den Charakteren.

In der zweiten Hälfte kommt ein wenig Thriller-Feeling auf und das Ende ist sehr offen, vermutlich ist ein weiterer Band geplant. Es ist keine Geschichte, die mir persönlich gefällt, aber ich denke, es ist ein gutes Buch für die männlichen Leser. Mein Bruder geht mit gutem Beispiel voran, ihm hat es gefallen und er ist ziemlich fit, was Wirtschaft angeht.

Fazit: ein tolles Buch vor allem für die männlichen Leser unter uns. Den weiblichen könnte es auch gefallen, mein Fall war es aber leider nicht.

2,5 von 5 Punkten

Cover ½ Punkt, Sprache ½ Punkt, Idee ½ Punkt, Plot ½ Punkt, Figuren ½ Punkt

~*~ Script5 ~*~ 351 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-8390-0137-0 ~*~ Broschiert ~*~ 14,95€ ~*~ 18. März 2013 ~*~

 

Kommentare:

  1. Schade, ich fand das Buch echt super. Aber man kann ja nicht alles mögen :)

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  2. Kritik:
    Ich würde dieses Buch weiterempfehlen, da es sehr spannungsvoll, jedoch auch leicht verständlich geschrieben ist. Der Autor erläutert Begriffe aus dem Bankwesen mit einfachen Worten, sodass auch Nichtkenner sich ein Grundgerüst für die Erzählung bilden können.

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