Dienstag, 7. Mai 2013

CALLING CRYSTAL - Joss Stirling

Quelle dtv


Inhalt


Crystal, siebte Tochter einer siebten Tochter aus einer Familie von Servants, müsste eigentlich etwas ganz besonderes sein. Eine wahnsinnig mächtige Servant. Stattdessen hat sie keine einzige Begabung und von Telepathie bekommt sie so rasende Kopfschmerzen, dass sie sich schon nach wenigen Sekunden übergeben muss. Die Hoffnung, ihren Seelenspiegel zu finden, hat sie schon lange aufgegeben, denn den findet man nur durch Telepathie. 

Ihr Leben wird nicht besser, als ihre Schwester Diamond eines Tages buchstäblich über Trace Benedict stolpert - und in ihm ihren Seelenspiegel gefunden hat. Zu allem Überfluss ist da noch Xav, sein jüngerer Bruder, der ihr tierisch auf die Nerven geht. So sehr sie sich einen Seelenspiegel wünscht, sie hofft inständig, dass es nicht er ist. Aber wie wahrscheinlich ist es schon, dass zwei Schwestern ihren Seelenspiegel in der gleichen Familie finden...?

Meine Meinung

Calling Crystal erzählt die dritte Geschichte um die Benedict-Brüder und ihre Seelenspiegel. Obwohl Crystal die Protagonistin ist, finden in diesem Band gleich zwei Brüder ihr weibliches Gegenstück. Und natürlich hat die Familie es auch wieder mit einem übel launigen Widersacher zu tun. In diesem Fall noch dazu mit einem unglaublich mächtigen, denn er schafft es, Sky, Phoenix und Kara ihre Erinnerung an ihre Seelenspiegel zu nehmen. Nur Crystal kann sie vielleicht noch retten. 

Ich muss leider sagen, dass mir Calling Crystal von allen bisher am wenigsten gefallen hat. Das Lied einfach daran, dass es so unglaublich vorhersehbar war. Es ist exakt genauso aufgebaut wie die anderen Bände und man weiß einfach von vorneherein, in wen Crystal sich verliebt, dass jemand in Gefahr geraten wird und dass sie ihre volle Kraft entfalten wird, sobald sie versucht, diese Gefahr zu bewältigen. Mir hat die Spannung gefehlt, der Nervenkitzel, die Überraschung. Das andere. Ich hatte gehofft, dass der dritte Band aus dem Schema ausbricht und eine andere Geschichte erzählt. 

Auch die Liebesgeschichte kam mir etwas zu schnell. Im ersten Moment können die beiden sich nicht ausstehen, im nächsten küssen sie sich stürmisch (auch wenn nicht ganz freiwillig) und danach ist alles anders. Das geht zu schnell und ist auch irgendwie langweilig. 

Eine solide Fortsetzung, die dem typischen Joss Stirling-Schema folgt und leider keinerlei Überraschung zu bieten hat. Das wäre die Gelegenheit gewesen, zu zeigen, dass es auch anders geht. 

3,5 von 5 Punkten

Cover 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 0 Punkte, Figuren 1/2 Punkt, Sprache 1 Punkt 

~*~ dtv ~*~ 384 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-423-41908-6 ~*~ Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag ~*~ 16,95€ ~*~ 1. Mai 2013 ~*~ 

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