Sonntag, 2. Juni 2013

EIN WISPERN UNTER BAKER STREET - Ben Aaronovitch

Quelle dtv


Inhalt



Peter Grant ist froh, bei seinem dritten Fall endlich einmal in einem normalen Mordfall ermitteln zu können. Eine menschliche Leiche, erstochen in den Londoner U-Bahnschächten in der Nähe der Station Baker Street. Doch natürlich ist auch dieses Mal nichts so wie es scheint. Zwar war der Tote ein scheinbar normaler Kunststudent, doch auf den zweiten Blick stellt sich heraus, dass er nicht nur der Sohn eines US-Senators war, sondern dass sich auch eine Menge magischer Zeichen am Tatort befinden. Also doch kein Fall für die normale Polizei. Kaum hat  Peter diesen Gedanken im Kopf, taucht auch schon FBI-Agentin Kimberly Reynolds auf und macht mit ihren Methoden alles noch viel komplizierter als es ohnehin schon ist. Dabei würde Peter am liebsten alleine und in Ruhe dem merkwürdigen Wispern unter der Baker Street nachgehen...

Meine Meinung


Allgemein

Ein Wispern unter Baker Street ist nach Die Flüsse von London und Schwarzer Mond über Soho der dritte Band um Zauberlehrling und Polizist Peter Grant, der sich in seinen nächsten magischen Fall stürzt.

Plot

Der Plot ist, wie auch schon in den Vorgängern, eine Mischung aus Kriminalfall inklusive Ermittlungsarbeit, vermischt mit unerklärlichen Phänomenen, einer Portion Schauer und Peter Grants Versuchen als Zauberlehrling. Es ist nicht mehr ganz so spannend und ausgefallen wie in Die Flüsse von London, Fans der Geschichte werden Band drei trotzdem mögen. Auch Aaronvitchs typische Situationskomik ist wieder zu finden und die arme Lesley sorgt durch so manch peinlichen Auftritt für den ein oder anderen Schmunzler beim Leser. 

Figuren

In Ein Wispern unter Baker Street begegnen uns wieder viele bekannte Figuren, die wir schon in den beiden Vorgängerbänden lieb gewonnen haben. Besonders erfreut war ich, als Lesley von ihrer Rolle als Nebenfigur mehr ins Rampenlicht gerückt ist und nun neben Peter Grant als Protagonistin agieren darf. Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir, dass die Figuren sich weiterentwickelt und an Tiefe gewonnen haben. 

Sprache

Aaronovitch schreibt wie immer in seiner flüssigen Art, vermischt mit dem bekannten trockenen englischem Humor, der das Buch so amüsant macht. Neben dem magischen Plot wurden auch wieder viele historische Informationen über London mit eingebaut. 

Fazit

Magisch, spannend, und humorvoll. Ein gelungener dritter Band!

4,5 von 5 Punkten

Cover 1 Punkt, Idee 1/2 Punkt, Plot 1 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1 Punkt

~*~ dtv ~*~ 446 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-423-21448-3 ~*~ Taschenbuch ~*~ 9,95€ ~*~ 1. Juni 2013 ~*~ 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen