Montag, 14. Oktober 2013

DER TOTE VON DER ISAR - Frank Schmitter

Quelle btb





In Der Tote von der Isar beschäftigt sich Gerald van Loren mit seinem zweiten Fall. 



Als eine Wasserleiche gefunden wird, geht man zunächst von einem toten Obdachlosen aus. Doch bald wird klar, dass das nur Täuschung war und der Tote keineswegs auf der Straße gelebt haben kann. Eine Zeitungsanzeige schafft Klarheit, um wen es sich dabei handelt. Es war ein bekannter Anwalt. Doch warum wurde er in den Lumpen eines Obdachlosen gefunden? Wer hat ihn umgebracht und wieso? 

Wie auch Gerald van Loren weiß der Leser nichts über den Täter und dessen Motivation und ist ebenso auf Fährtensuche wie der Kommissar van Loren und sein Kollege Batzko. Es gibt viele Anhaltspunkte, viele Sackgassen, viele falsche Vermutungen. Kurz gesagt: dieser Krimi bietet Rätselspaß. 



Das Ermittlerduo ist gut gelungen. Man erhält immer wieder Einblicke in das Privatleben von Geral van Loren und erfährt einiges über seine komplizierte Ehe, die Beziehung zu seiner Frau und seinem Sohn und die Rolle, die Kollege Batzko in seinem Leben spielt. Obwohl Batzko sich immer wieder in van Lorens Privatleben einmischt, funktionieren die beiden gut zusammen und bilden ein Ermittlerteam, das man gerne bei der Arbeit beobachtet. 



Der Schreibstil ist schlicht und passt sehr gut zu der Atmosphäre und den Figuren. Bei Der Tote von der Isar handelt es sich zwar bereits um den zweiten Fall des Duos, die Geschichte ist aber auch ohne größere Probleme eigenständig zu verstehen. 



Ein spannender Kriminalroman mit interessanten Figuren und einem rätselhaften Mord.



3,5 von 5 Punkten

Cover 1/2 Punkt, Plot 1 Punkt, Idee 1/2 Punkt, Sprache 1/2 Punkt, Figuren 1 Punkt

~*~ btb ~*~ 320 Seiten ~*~ ISBN: 978-3442745449 ~*~ Taschenbuch ~*~ 9,99€ ~*~ Juni 2013 ~*~ 


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