Donnerstag, 7. November 2013

EDELHERB - Gabrielle Zevin

Quelle FJB





"New York 2083: Wasser und Papier sind knapp, Kaffee und Schokolade sind illegal. 
Der Oberstaatsanwalt findet einen Grund, um Anya Balanchine in die Erziehungsanstalt Liberty einsperren zu lassen. Und das nicht zum ersten Mal. Aber diesmal gelingt ihr die Flucht auf eine Kakaoplantage in Mexiko. Dort lernt sie alles über die Geheimnisse der Schokoladenherstellung und des Kakaoanbaus. 
Wird Anya ihr Erbe als Kartellchefin etwa doch antreten? Und was ist mit Win? Kann ihre Liebe auch diese Herausforderung überstehen? 
Anya ist in tödlicher Gefahr, denn vor den Intrigen der eigenen Familie ist sie nirgendwo sicher."



Edelherb ist nach Bitterzart der zweite Band um die junge Anya. Um alle Hintergründe zu verstehen, ist es ratsam, der Vorgänger gelesen zu haben, auch wenn Edelherb sich mit einem neuen Lebensabschnitt von Anya befasst. Für alle, bei denen Bitterzart bereits ein Weilchen her ist, gibt Anya zwischendurch immer wieder die nötigen Auffrischer. 



Wir schreiben das Jahr 2083. New York. In dieser nicht allzu fernen Zukunft ist etwas illegal, das aus unserer Zeit kaum wegzudenken ist: Kaffee und Schokolade. Und in dieser Zeit lebt Anya Balanchine. Nachdem ihr die Flucht aus der Erziehungsanstalt Liberty geglückt ist, flieht sie auf einen Kakaoplantage. Wie wird sie sich entscheiden? Wird sie ihr Erbe antreten oder nicht? Und was passiert mit ihrer Liebe Win? 

Im Gegensatz zum ersten Teil empfand ich den Plot als ein klein wenig schwächer. Obwohl eine Menge passiert, fehlt mir das gewisse Etwas, der gewisse Nervenkitzel. Ich hatte das Gefühl, dass die Spannung kontinuierlich auf einem Level gehalten wurde und an manchen Stellen war das einfach zu wenig. Auch hätte ich mir mehr Informationen über das System und seine Verbote gewünscht. Oder anders formuliert, ich hätte mir auch beim Lesen ein bisschen mehr dystopische Atmosphäre gewünscht. 

Die Aufmachung des Buches ist dagegen sehr schön. Die einzelnen Kapitel sind liebevoll gestaltet und die unterschiedlichen Briefe, die Anya bekommt, kann man anhand ihrer Schriftart unterscheiden. Ich mag es, wenn in Büchern mir unterschiedlichen Schriften gespielt wird, solange es nicht ausufert und unübersichtlich wird. 



Anya hat sich seit dem letzten Band verändert und ist nun bereit, Entscheidungen zu treffen, gegen die sie sich zuvor vehement gewehrt hat. Sie denkt mehr über ihre Zukunft und über ihr Erbe nach und ist zusehends unsicher, wie sie sich entscheiden soll. Ein klares Schwarz und Weiß ist plötzlich nicht mehr erkennbar. Auch ihre Beziehung zu Win steht plötzlich auf der Kippe. 

Nach wie vor finde ich die Figuren sehr schön ausgearbeitet und es macht Spaß, ihnen durch die Geschichte zu folgen.




Eine alles in allem gelungene Fortsetzung, die Lust auf mehr macht.



4,5 von 5 Punkten

Cover 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1 Punkt

~*~ FJB ~*~ 528 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-8414-2131-9 ~*~ Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag ~*~ 16,99€ ~*~ Oktober 2013 ~*~ 

Band 1 Bitterzart bei FJB:

Quelle FJB

Kommentare:

  1. Ich habe letztens erst Bitterzart gelesen und freue mich jetzt sehr, den 2. Teil in den Händen zu halten ^^

    LG, Gina ;)

    AntwortenLöschen
  2. Ein absolutes Wunschbuch von mir! Das muss unbedingt noch auf die Weihnachtswunschliste. :-)

    LG Petra

    AntwortenLöschen