Sonntag, 23. März 2014

VAMPIRMELODIE - Charlaine Harris

Quelle dtv


Zum Buch




"Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, hat das unangenehme Gefühl, dass sie es sich mit Eric, ihrem Vampirfreund, nachhaltig verscherzt hat; und womöglich bei der gesamten Vampirgemeinde in Ungnade gefallen ist. Dann wird die kleine Stadt Bon Temps von einem schockierenden Mord erschüttert - und Sookie wird unter Mordverdacht festgenommen. Nachdem sie gegen Kaution freigelassen wurde, macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder. Dabei muss sie schmerzhaft erfahren, wie undeutlich die Grenzen zwischen Wahrheit und Lügen, zwischen Gerechtigkeit und Blutvergießen in Bon Temps sind. Aber auch die Liebe hat noch ein Wörtchen mitzureden …"



DAS FINALE


Sookie Stackhouse Geschichte verfolge ich sowohl in den Büchern wie auch in der TV Serie True Blood und mittlerweile ist es gar nicht mehr so leicht, die beiden Handlungsstränge auseinander zu halten, da sich doch arg auseinander driften. In dem Fall ist es vielleicht gut, dass zumindest in Buchfrom Sookies Geschichte mit Vampirmelodie zuende geht, so gerne ich die Serie auch gelesen habe. 

So ganz wie am Anfang konnte mich die Geschichte nicht mehr packen. Natürlich wollte ich wissen, wie es ausgeht und bis zu einem gewissen Grad habe ich das Ende, wie es kam, erwartet. Ich bin auch nicht unbedingt unzufrieden mit dem Ende, eigentlich mag ich es sogar. Nur die Seiten dazwischen waren teilweise enttäuschend. Der Geschichte fehlt der gewisse Sookie-Charme, den die anderen Bände hatten. Die Atmosphäre, die ich so mag, ist zum Ende hin immer weiter abgeflaut und im letzten Band ist kaum noch etwas davon übrig. Es fehlt ein wenig der Spannungsbogen, allgemein ist der Plot von Vampirmelodie etwas schwach. Für den letzten Band dieser Serie hätte ich mir am Schluss einen größeren Knall gewünscht und kein Ende, das einfach so ausplätschert. 

Es gibt ein Wiedersehen mit vielen Figuren, die einem ans Herz gewachsen sind, was mich freut. Der eine oder andere dieser Auftritte wirkt ein wenig erzwungen und fügt sich nicht so natürlich in den Plot ein, wie ich es mir gewünscht hätte. Als jemand, der von Anfang an die Figur des Erics mochte, ist Vampirmelodie enttäuschend. Die Art, wie er im letzten dargestellt wird, passt nicht so richtig zum Rest und sein Verhalten wirkt (von der Autorin) erzwungen. 

Natürlich ist es unmöglich, bei einer Reihe mit so vielen Figuren und so vielen Liebesgeschichten und Affären ein Ende zu finden, dass alle Leser zufrieden stellt. Es gibt sogar ein Vorwort, in dem Charlaine Harris sich dafür entschuldigt, dass es nicht allen gefallen wird. Trotzdem finde ich, dass das Ende gar nicht so problematisch ist, sondern viel mehr die Art, wie es vorbereitet wurde. So gerne ich diese Serie auch mochte, Vampirmelodie konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen und lässt einen leicht bitteren Nachgeschmack zurück.



3,5 von 5 Punkten

 Cover 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Figuren 1/2 Punkt, Sprache 1/2 Punkt

~*~ dtv ~*~ 398 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-423-21500-8 ~*~ Taschenbuch ~*~ 9,95€ ~*~ März 2014 ~*~


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