Dienstag, 1. April 2014

DAS LIES DES ROTEN TODES - Bethany Griffin

Quelle Goldmann

Zum Buch



"Der Rote Tod bittet zum Tanz – der atemberaubende zweite Teil von Bethany Griffins Saga um „Das Mädchen mit der Maske“
In der Stadt, in der Araby lebt, tobt ein Bürgerkrieg, und zu der schrecklichen Seuche, die von jeher dort wütet, ist eine neue, noch tödlichere Krankheit gekommen. Mit einigen wenigen Freunden kann Araby gerade noch fliehen, doch sie hat alles verloren: Ihr Elternhaus ist zerstört, ihre Mutter wurde entführt und ihre beste Freundin ist infiziert. Zudem scheint ihre einstige große Liebe William sie betrogen zu haben. So bleibt Araby nur der Blick nach vorne: Sie stellt sich an die Spitze der Rebellion und kämpft für Gerechtigkeit, für ihr Volk, das so schrecklich leiden musste – und für eine neue Liebe, die von unerwarteter Seite entflammt …"



Es ist schon ein Weilchen her, dass ich Die Maske des roten Todes gelesen habe und ich konnte mich nicht mehr an alles erinnern. Die Erinnerungen kamen aber im Laufe von Das Lied des roten Todes zurück. Leider hat der Leser auch genug Zeit, sich zu sammeln und zu erinnern, denn die erste Hälfte des Buches ist eine ziemlich lange Atempause. Die Handlung scheint auf der Stelle zu treten und es dauert, bis endlich Fahrt in die Geschichte kommt. 
In der ersten Hälfte hätte ich mir mehr Inhalt gewünscht, denn das wäre auch förderlich für die zweite gewesen. Was am Anfang an Spannung und Action fehlt, überschlägt sich am Ende. Es wirkt alles etwas übereilt und vieles wird nur angekratzt statt richtig erklärt. 
Die Balance der Dynamik stimmt nicht so richtig. 

Abgesehen von dem Ungleichgewicht im Plot ist es eine gute Fortsetzung. Arabys Geschichte hat mich wieder gefesselt und ich wollte wissen, wie es mit ihr und ihren Freunden weitergeht. Kann April gerettet werden oder wird sie der Infektion erliegen? Bekommen Araby und William noch eine Chance oder gibt es einen neuen Mann an ihrer Seite? Diese Dreiecksgeschichte, die im Laufe des Bandes entsteht, hätte nicht sein müssen. Im Gegenteil, sie stört die Geschichte eher als dass sie sie unterstützt. Zumal das Gefühlschaos in einer völlig unpassenden Situation auftaucht. Araby und die anderen haben wirklich größere Sorgen als Verliebtheit. 

Das Ende ist schön rund und auch wenn mir das eine oder andere nicht ausführlich genug beschrieben wurde, ist es ein Ende, bei dem man das Buch mit gutem Gefühl zuklappen kann. 

Sprachlich gefällt es mir wieder sehr gut, Araby ist eine Ich-Erzählerin, die die Geschichte gut rüberbringt. 

Alles in allem ist es eine gute Fortsetzung, die inhaltlich hier und da ein wenig schwächelt, aber trotzdem Spaß macht. 


4 von 5 Punkten

Cover 1/2 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Sprache 1 Punkt, Figuren 1 Punkt

~*~ Goldmann ~*~ 347 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-442-47828-6 ~*~ Broschiert ~*~ 12,99€ ~*~ März 2014 ~*~



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