Mittwoch, 13. August 2014

WAS ICH KOCHE & WIE DAS GEHT - Jane Hornby

Quelle edel / Phaidon


Zum Buch


"Ob Frühstück, Mittag, Abend, Dessert oder der kleine Hunger zwischendurch – mit diesem Kochbuch kann wirklich jeder schnell, einfach und erfolgreich internationale Klassiker auf den Tisch zaubern. Schritt für Schritt führt die englische Erfolgsautorin Jane Hornby ihre Leser durch die Zubereitung ebenso einfacher wie schmackhafter Gerichte. So entstehen von French Toast über Ceasars Salad, Risotto, Thai Curry, Coq au Vin bis zur Lammkeule – 100 Menüs und Mahlzeiten mit Gelinggarantie für jeden Tag und jeden Anlass. Erläuterungen von Fachbegriffen fehlen in diesem wunderbar gestalteten Kochbuch ebenso wenig wie hilfreiche Tipps dazu, wann das Steak medium und eine Avocado reif ist."


In meinem Umfeld erlebe ich es immer wieder, dass aus einem bestimmten Grund nicht gekocht wird: es sei zu kompliziert. Manche Rezepte seien einfach zu zeitaufwendige, andere zu unverständlich. Für alle, die letzteres bisher als Ausrede genutzt haben, gibt es nun genau das richtige Kochbuch: Was ich koche & wie das geht! vereint vielfältige, leckere Rezepte mit einer bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitung, bei der wirklich nichts unklar bleibt. Ich finde, es ist das perfekte Buch für Kochanfänger, es macht aber auch schon erfahreneren Hobbyköchen Spaß.  


~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches~*~ ~*~ ~*~



Quelle und Copyright: Jane Hornby / Phaidon Verlag
Wirklich jedem Rezept wird ausreichend Zeit gewidmet und in vielen farbigen Abbildungen wird Schritt für Schritt gezeigt, wie man von den Zutaten zum fertigen Gericht kommt. So bekommt beispielsweise auch ein Sandwich, das in anderen Bücher oft sehr schnell abgehandelt wird, zwei Doppelseiten für sich alleine. So finden sich auf 416 Seiten um die 850 Bilder. Die minimalistischen, geordneten Bilder gefallen mir ausgesprochen gut. Man findet sich gut zurecht, die Bilder sind ansprechend inszeniert und abgelichtet und die Texte sind leicht verständlich. Dazu gibt es in grau hervorgehoben immer wieder hilfreiche Tipps. So wird zum Beispiel erklärt, warum Sardellen einem Salatdressing Gutes tun und keinesfalls eine fischige Note hinzufügen. 
 

Quelle und Copyright: Jane Hornby / Phaidon Verlag
Durch die vielen farbigen Abbildungen kommt Was ich koche & wie das geht ohne  jegliche Spielereien aus. Besonders schön finde ich auch die Doppelseiten, die ein neues Kapitel einleiten. Sie sind in gleicher Manier wie das Cover gestaltet. Besonders die Seite zu "Schnelle Abendessen" (violett mit einer Garnele und einer Pfanne) hat es mir angetan. 


Im Anschluss an die Rezepte gibt es eine Menüplanung; ein Glossar; eine Anleitung zum Kleinschneiden, die einen schönen visuellen Überblick über Angaben wie "grobe Würfel" und "feine Würfel" gibt; sowie ein Register. 



~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~



Da es die letzten Tage so warm war, hatten meine Familie und ich hauptsächlich Lust auf frische Salate. Doch natürlich gibt es auch Hauptspeisen, Kuchen, Desserts und vieles mehr. 
Unterteilt sind sie in folgende Kategorien:
  1. Frühstück und Brunch
  2. Leichte Mittagessen
  3. Schnelle Abendessen
  4. Essen mit Freunden
  5. Kochen am Wochenende
  6. Beilagen
  7. Desserts und Kuchen

Vor allem ein Kuchen mit Bananen hat es mir sehr angetan und wird demnächst nachgebacken. 
Besonders schön sind die vielen hilfreichen Tipps, wie man erkennt, wann etwas gar ist. Wie man den Reifegrad einer Frucht oder eines Gemüses überprüfen kann. Wie groß Würfel sein sollen und und und. 

Mein Griechischer Bauernsalat
Als erstes gab es Griechischen Bauernsalat (Seite 78). Abgesehen davon, dass ich auf die Schnelle keine leckeren, echt (!) schwarzen Oliven bekommen habe, ist der Salat schnell gemacht. Die für zehn Minuten marinierten Tomaten und Zwiebeln nehmen dem Salat die Schärfe und machen ihn schön fruchtig. Sowohl als sommerliches Mittagessen wie auch als Grillbeilage eignet er sich super und die Tage werde ich ihn noch einmal machen. 
Gurken, Tomaten und Paprika sind eigene Ernte. 


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Mein Cesar Salad mit Hähnchenbrust
Der zweite Salat war - ich kann ihm einfach nicht widerstehen - Cesar Salad mit Hähnchenbrust (Seite 68). Selbstgemachte Croutons sind immer toll, dazu gegrillte Bio Hähnchenbrust (sonst mache ich sie in der Pfanne). Frischer Salat, Parmesan und Dressing, fertig. Eine tolle Idee: Sardellen für das Dressing verwenden. Kannte ich noch nicht, schmeckt klasse. 


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Und zum Schluss gab es gestern Nizza-Salat (Seite 90). Er sollte als leichtes Abendessen fungieren, das trotzdem sättigt. Obwohl ich die doppelte Menge gemacht habe (für 4 statt 2 Portionen), waren die Teller sehr überschaubar und außer mir ist auch niemand satt geworden. Ein paar mehr Kartoffeln hätten es dann doch sein dürfen. Geschmacklich war es gut, allerdings kenne ich von meiner Mutter ein Nizza-Dressing mit etwas mehr Würze. Dazu muss ich sagen, dass ich eigentlich keine Salzkartoffeln mag und immer viel würziges Dressing dazu brauche. 

Mein Nizza-Salat




~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~



Ich fürchte, Worte werden meiner Begeisterung über dieses Buch nicht gerecht. Mir gefällt einfach alles: das Cover, die Gestaltung, die Bilder, die Rezepte, das Format. Hier stimmt einfach alles und ich bin schon sehr gespannt, ob es demnächst auch Was ich backe & wie das geht (What I bake & how to bake it) von Jane Hornby geben wird. Ich hoffe es. 
Auch, wenn es mit 39,95€ nicht billig ist, für mich hat es sich absolut gelohnt. 

Eines meiner absoluten Kochbuch-Highlights!




4,5 von 5 Punkten

Cover 1 Punkt, Rezepte 1 Punkt, Vielfalt 1 Punkt, Aufmachung 1 Punkt, Preis-Leistung 1/2 Punkt

~*~ Phaidon by edel ~*~ 416 Seiten ~*~ 850 Bilder ~*~ ISBN: 978-3-8419- ~*~ Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag ~*~ 39,95€ ~*~ Format 28,0 x 23,5 cm ~*~ 

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