Donnerstag, 4. September 2014

DIE MONSTER, DIE ICH RIEF - Larry Correia


Quelle Bastei Lübbe



Zum Buch



"MONSTERPROBLEME? RUFEN SIE DIE PROFIS! ... Owen Pitt ist Buchprüfer. Eines Abends erfüllt er sich einen lang gehegtenTraum und wirft seinen Boss aus dem Fenster. Allerdings nicht ganz freiwillig, denn dieser hatte sich vor seinen Augen in einen leibhaftigen Werwolf verwandelt und versucht, ihn zu fressen. Als Owen im Krankenhaus erwacht, ist ein Agent bei ihm. Er erklärt ihm, dass es Monster wirklich gibt und seine Organisation sie im Zaum hält, natürlich unter strenger Geheimhaltung. Und er macht Owen ein interessantes Jobangebot ..."



Es ist nicht leicht, ein Buch zu finden, das meinen Bruder begeistern kann, doch ich bin mir sicher, mit Die Monster, die ich rief einen Treffer bei ihm landen zu können. Es trifft genau die Art Humor, die ihm gefällt. Ich weiß gar nicht genau, wie ich es beschreiben soll. Protagonist Owen ist eher ein Antiheld. Er ist kein Adonis, sondern ein ziemlich langweilig aussehender, eher korpulenter Buchhaltertyp. Zumindest auf den ersten Blick. Sein Körper ist gezeichnet von den Erfahrungen, die er bisher gesammelt hat. Und genau die verschaffen ihm den Job seines Lebens. 

Owen ist in seiner Art sehr sympathisch und sein Humor verleiht dem Buch die richtige Würze. Es wirkt ein wenig satirisch, manchmal etwas übertrieben, aber nicht auf negative Art. Es erinnert mich ein wenig an alte Actionfilme, vermischt mit einer Portion Monstern. Der Gruselaspekt kam für meinen Geschmack zu kurz, etwas mehr Horror hätte es schon sein dürfen. Aber vielleicht hätte es auch nicht zu der eher komischen Grundstimmung gepasst. Dieser triefende Sarkasmus und der schwarze Humor sind Geschmackssache, wie ich finde aber gut gemacht. 

Weniger gut gefallen haben mir die endlosen Ausführungen des Waffenarsenals. Diese Detailverliebtheit in Waffen und Patronen kenne ich schon aus Matthew Reilly Büchern und auch da haben sie mich schon genervt. Das sind für mich einfach unwichtige Informationen, die die Handlung verzögern. Die zweite Hälfte zieht sich ein wenig und allgemein ist der Plot etwas dünn, trotzdem macht Die Monster, die ich rief auf seine ganz eigene verquere Art einfach Spaß. 



3,5 von 5 Punkten

Cover 1 Punkt, Idee 1/2 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1/2 Punkt

~*~ Bastei Lübbe ~*~ 653 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-404-20755-8 ~*~ Broschiert ~*~ 16,00€ ~*~ Juli 2014 ~*~ 

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